Fernsehen am 16.11.2025 bei Phönix Bürgertalk über die Wehrpflicht
mit Leuten, die fast alle den Militärdienst wollen. Vor allem wollen die Alten, dass die Jungen, aber neuerdings auch die Jungen selbst und jetzt auch ab und zu eine Frau, diesem Staat dienen und verteidigen . Also eine Werbeveranstaltung für die Attraktivität der Bundeswehr.
In der Fernsehdebatte bei Phönix wird die militärisch wehrhafte Demokratie als einzige Möglichkeit eines Miteinanders gesehen. Andere Möglichkeiten eines freundschaftlichen Zusammenlebens mit unseren Nachbarn als die mittels starker Rüstung ist nicht mehr denkbar. Auch die Hinweise, dass bereits jetzt in dem europäischen Teil der NATO bereits 1.9 Millionen Soldaten vorhanden sind, ist kein Argument, weil in der jetzigen Debatte, Deutschland müsse wehrhaft sein, auch die starren Staatsgrenzen wieder zementiert werden. Der Mainstream glaubt nicht an das NATO-Bündnis. Wozu ist es denn da? Also doch die NATO abschaffen und sich nur noch auf nationale Armeen verlassen? Deutschland gegen Frankreich oder England gegen Spanien?
Was ist denn das für ein krauses Zeug, was über den Mainstream uns allen in die Köpfe gegossen werden soll. Diesmal haben die Kriegstreiber einen Namen. Politiker wie Merz, Pistorius und andere preisen triefend den Dienst an der Waffe. Die Top Dogs werden in diesem Spiel nicht erwähnt. Sie sind es, die verdienen, ohne Ende und je mehr wir aufrüsten und je mehr Soldaten in die Armee gehen, desto mehr verdienen sie. Dass jetzt auch Frauen in die Armee wollen, ist ein so krasser Widerspruch in sich, mit der Waffe in einer durch und durch patriarchalen Armee zu lernen, wie andere Männer erschossen werden, ist kaum noch zu überbieten.
Alle diese Hinweise verblassen, weil die „Demokratie“ verteidigt wird. Die beste Demokratie der Welt, die auch überall woanders sein müsste. Wir Deutschen wissen, wie es geht.
„Über die Wehrpflicht ist etwas, was ich dem Staat zurückgeben kann, was er mir toller Weise gegeben hat.“
Der Staat als Person, die mir etwas gibt. Er kann nur geben, wenn ich persönlich ihm etwas gegeben habe, also über meine Arbeit, die versteuert wird. Ich bekomme also etwas von dem zurück, was ich ihm gegeben habe. Ganz abgesehen davon, dass ich nicht alles wiederbekomme, sondern dass die Top Dogs über die Mehrwertabschöpfung als leistungsloses Einkommen, sich auch an meiner Arbeit bereichern. Diese Struktur soll ich verteidigen? Nein, die Jungen sollen das mit ihrem Leben, die von dem Staat noch gar nichts bekommen haben.
In der Debatte ist nur einmal der Einwand gebracht worden, dass es eigentlich gar keine Bedrohung gibt. Oder gibt es die doch? Wir sind mitten im Krieg, lese ich immer wieder erstaunt: Drohnen, Luftgrenz-Verletzungen, Cyberattacken unterirdische Seekabelverletzungen, Sabotage der North stream 2. Das sind alles Punkte, die auf der Zunge zergehen. Wer sich die Mühe macht, tiefer und weiter zu recherchieren, wird feststellen, dass vieles gar keine boshaften Übergriffe sind, sondern von den Medien hochgespielt und einseitig kommentiert werden. Und die und der Suchende wird erstaunt feststellen, dass auch die westliche Seite heftig mitgemacht. Allerdings ist das nur nach Recherche zu finden. Aber wer hat eigentlich die Zeit dazu.
Ja, auf dem Olgashof im Tagungshaus liegt viel Literatur von allen Seiten. Wichtig ist, dass hier ohne Grenzen diskutiert werden kann und die Freiheit im Geiste ihren angestammten Platz hat.
Aber für unsere Gäste sind natürlich immer noch genug Betten frei.
In diesem Sinne
